11. IBK-Künstlerbegegnung | IMPROfessional
< Philip Amann

Anderscht

Anderscht (St. Gallen) verblüfft durch die Mühelosigkeit, mit der das Volksmusiktrio die traditionelle Ostschweizer Hackbrettmusik ins Boot der Welt-Volksmusik holt. Sie spielen quasi alles, von Smetanas Moldau über den Bossa Nova bis zum Balkan Jazz und noch dazu feinfühlige Eigenkompositionen.


Anderscht, das Volksmusiktrio aus St. Gallen, hat sich vom Korsett der Traditionen befreit. Nur Bauerntracht, Kontrabass und zwischendurch das Hackbrettzäuerli sind noch übrig von der herkömmlichen Ostschweizer Folklore. Andrea Kind, Fredi Zuberbühler und Baldur Stocker bespielen weiterentwickelte Konzerthackbretter mit viereinhalb Oktaven Tonumfang und fast 300 Saiten. Dabei verblüfft die Mühelosigkeit, mit der sie die Hackbrettmusik ins Boot der Welt-Volksmusik holen. Sie spielen quasi alles, von Smetanas Moldau über den Bossa Nova bis zum Balkan Jazz. Mit feinfühligen Eigenkompositionen beweisen sie überdies, dass sie zu weiteren Saitensprüngen fähig sind.


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www.anderscht.de


Ensemblemitglieder


Andrea Kind (St. Gallen) hat 2005 an der Jazzschule in St. Gallen ihre Ausbildung zur Musikpädagogin abgeschlossen. Mit dem Volksmusiktrio „Anderscht“ hat sich die virtuose Hackbrettspielerin vom Korsett der Traditionen befreit. Elegant schafft sie die Verbindung von Hackbrett- und Weltmusik, von Smetanas Moldau über den Bossa Nova bis zum Balkan Jazz. Andrea Kind leitet mehrere Nachwuchs-Ensembles mit Hackbrettbesetzung. Ihre Instrumente entwickelt und entwirft sie selbst.


Andrea Kind (St. Gallen) hat 2005 an der Jazzschule in St. Gallen ihre Ausbildung zur Musikpädagogin abgeschlossen und schafft im Volksmusiktrio „Anderscht“ auf dem Hackbrett elegant die Verbindung von Hackbrett- und Weltmusik, von Smetanas Moldau über den Bossa Nova bis zum Balkan Jazz.


Fredi Zuberbühler (St. Gallen) befasst sich intensiv mit der Weiterentwicklung des Appenzeller-Hackbrettbaus. Auch die aktuellen Konzertinstrumente des Volksmusikensembles „Anderscht“ stammen aus seinen Plänen: Im Trio mit Andrea Kind und Baldur Stocker bespielt Fredi Zuberbühler selbst konstruierte Konzerthackbretter mit viereinhalb Oktaven Tonumfang und bis zu 300 Saiten. Kunst trifft Praxis. Als Hackbrettlehrer unterrichtet er an verschiedenen Musikschulen in seiner Umgebung.


Fredi Zuberbühler (St. Gallen) befasst sich intensiv mit der Weiterentwicklung des Appenzeller-Hackbrettbaus. Auch die aktuellen Konzertinstrumente von „Anderscht“ stammen aus seinen Plänen: Kunst trifft Praxis. Als Hackbrettlehrer unterrichtet er an verschiedenen Musikschulen in seiner Umgebung.


Baldur Stocker (St. Gallen) brachte 2009 eine neue Qualität in das „Anderscht“-Trio. Der Kontrabassist ist auch gelernter Schreiner und sein Vater ist Hackbrettbauer. Sein musikalisches Handwerk hat Baldur Stocker bei seinem Vorbild Francisco Obieta verfeinert. Seine Vorliebe für den Jazz ist nicht zu überhören, so verkörpert der Bassist bei „Anderscht“ das perfekte „Fundament der tiefen Töne“.


Baldur Stocker (St. Gallen) verkörpert im Volksmusiktrio „Anderscht“ das perfekte „Fundament der tiefen Töne“. Sein musikalisches Handwerk hat der Kontrabassist bei seinem Vorbild Francisco Obieta verfeinert und als gelernter Schreiner und Sohn eines Hackbrettbauers weiß er, wie man hölzernen Klangkörpern die interessantesten Töne entlockt.