Philip Amann (Appenzell Außerrhoden) stellt den improvisationsbetonten Prozess in den Mittelpunkt seiner Arbeit: „Wie viel Einschränkung braucht man, um Freiheit wahrnehmen zu können?“, fragt der Tänzer und Choreograf, der 2006 die interdisziplinäre Künstlergruppe „crucible“ gegründet hat. [mehr]
Anderscht (St. Gallen) verblüfft durch die Mühelosigkeit, mit der das Volksmusiktrio die traditionelle Ostschweizer Hackbrettmusik ins Boot der Welt-Volksmusik holt. Sie spielen quasi alles, von Smetanas Moldau über den Bossa Nova bis zum Balkan Jazz und noch dazu feinfühlige Eigenkompositionen. [mehr]
Muhammet Ali Bas (Vorarlberg) fing schon mit zwölf Jahren an, Texte zu schreiben. Heute widmet sich der 21-Jährige neben dem Lehramtsstudium vor allem dem Rap und überzeugt bei Poetry Slams und Spoken Word Performances mit lyrischen Texten und türkischen Gedichten. [mehr]
Tina Beyeler (Schaffhausen) leitet seit 2003 zusammen mit ihrem Bruder Andri das Theater- und Tanzkollektiv „Kumpane“, für das sie regelmäßig als Choreographin neue Stücke mitentwickelt. Als Tänzerin war sie u. a. bei „Cirqu’enflex“ in Basel, den Companien „Gisela Rocha“ und „Sans Filtre“ in Zürich engagiert. [mehr]
Karin Bühler (Appenzell Außerrhoden) – ist mit ihren bildnerischen Arbeiten stets auf der Suche nach verborgenen Zusammenhängen, die unter der Oberfläche wirksam werden. Für ihre Hörkunst erhielt sie 2007 den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt St. Gallen. 2010 wurde Karin Bühler zur Co-Präsidentin des Berufsverbandes visarte.ost gewählt.[mehr]
Bella Angora (Vorarlberg) begann ihre Karriere als Musikerin und Sängerin, seit 2001 ist sie crossover und höchst eigenwillig in den Bereichen Performance, Video, Installation und Zeichnung tätig: mit Ausstellungen, Aufführungen und Stipendien in Kopenhagen, London, San Francisco, Zürich und Hamburg. [mehr]
Simon Engeli (Thurgau) spielt an beiden Ufern des Bodensees, aktuell als Gastschauspieler am Stadttheater Konstanz sowie als Geiger und Schlagzeuger in der Irish Folk Band „A Little Green“. Seine Ausbildung erhielt der 33-Jährige an der Scuola Teatro Dimitri im Tessin.[mehr]
Monika Eßer-Stahl (Bayern) zeigt immer Leidenschaft, ob auf der Bühne, in Filmrollen, als Coach oder Sprecherin. Sie ist dabei offen für Begegnungen mit Künstlern aus verschiedenen Bereichen. 2005 und 2006 hat sie zusammen mit Robert Lansing den fastfood IMPROCUP gewonnen.[mehr]
Das fastfood theater (Bayern) aus einem Universitäts-Colloquiums entstanden, in dem Studenten mit Improvisationstechniken experimentierten. Seit der Premiere der ersten Show im Winter 1992 spielte das fastfood theater zwanzig verschiedene Programme in mehr als 2500 Vorstellungen im In- und Ausland. [mehr]
Bobbi Fischer von „Tango Five“ (Baden-Württemberg) arbeitet als Pianist, Komponist und Arrangeur in den Bereichen Jazz, Bühnen- und Filmmusik, u. a. für den Regisseur Titus Selge. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Alten Schauspielhaus Stuttgart war er als musikalischer Leiter tätig. [mehr]
Vincent Glanzmann (Zürich) entdeckte im Alter von neun Jahren seine Leidenschaft für Percussion. Er lässt sich dabei weder auf ein bestimmtes Genre noch auf eine spezielle Sparte festlegen und arbeitet mit Kunstschaffenden aus den Bereichen Theater, Visual Arts, Film und auch Tanz zusammen. [mehr]
Rosie Hörler (Appenzell Innerrhoden) war sieben Jahre lang auf allen deutschsprachigen Bühnen als Slam Poetin unterwegs, übte und lernte reden, reden, reden. Mit Erfolg: Seit 2010 moderiert sie als neue Wachmacher-Stimme mit Appenzeller Charme die Morgenshow des Rundfunksender Radio FM1.[mehr]
Gregor Hübner von „Tango Five“ (Baden-Württemberg) ist als Mitglied mehrerer Ensembles ein feste Größe der New Yorker Musikszene. Und auch diesseits des Atlantiks genießt der Violinist, Pianist und Komponist hohe Anerkennung. 1998 wurde dem Ausnahmemusiker der Jazzpreis des Landes Baden Württemberg verliehen.[mehr]
Veit Hübner von „Tango Five“ (Baden-Württemberg) wirkt als Kontrabassist an der Schnittstelle von Jazz und in Klassik. Er veröffentlichte CDs, trat in zahlreichen TV-Sendungen auf, u. a. mit Giora Feidman, und gewann Preise bei "Jugend jazzt", beim SWF Baden Baden sowie Kulturpreise in Ravensburg, Weingarten und Capbreton/Frankreich. [mehr]
Simon Iten (Zürich) ist Multi-Instrumentalist, spielt Bass, Gitarre und Saxophon. Kurzzeitig schloss er sich einer Funkband an und studierte dann an der Jazzschule Luzern Performance. Der 28-Jährige erkundet gerne neue Stilformen in der klassischen Musik. Seine Vorbilder sind Erik Satie, Mani Matter und die Beatles. Links[mehr]
Renato Kaiser (St. Gallen) gehört zu den Größen in der deutschsprachigen Slammerszene und hat mit seinen 25 Jahren bereits bei über einhundert Wettbewerben triumphiert, darunter beim internationalen Poetry Slam in Bozen. Mit seinem Soloprogramm „Er war nicht so – Ein Nachruf“ hat er sich inzwischen an ein autobiografisches Werk gewagt.[mehr]
Andrea Kind (St. Gallen) hat 2005 an der Jazzschule in St. Gallen ihre Ausbildung zur Musikpädagogin abgeschlossen und schafft im Volksmusiktrio „Anderscht“ auf dem Hackbrett scheinbar mühelos die Verbindung von Hackbrett- und Weltmusik, von Smetanas Moldau über den Bossa Nova bis zum Balkan Jazz.[mehr]
Bettina Klöti (Zürich) verleiht gemeinsam mit der Pianistin Vera Kappeler im Projekt „Bergerausch“ den Volksliedern ihrer Heimat durch freie Improvisation eine neue klangliche Intensität. Ihre musikalische Wurzeln liegen aber im Jazzgesang, den sie an der Essener Folkwangschule studiert hat.[mehr]
Karl Ludwig Kreutz (Baden Württemberg) findet, dass kein Fach so vielfältig sei wie das Orgelspiel. „Es ist immer ein Finden und so wechselhaft wie das Leben.“ Der erfahrene Kirchenmusiker ist Professor für liturgisches Orgelspiel und Improvisation an den Hochschulen für Musik in Freiburg und Saarbrücken.[mehr]
Robert Lansing (Bayern) vom Münchner „fastfood theater“ ist zweifacher Gewinner des fastfood IMPROCUPs und seit 2009 auch amtierender Deutscher Meister im Theatersport. Seine Improvisationen leben von seiner besonders feinsinnigen Figurengestaltung und seiner spürbaren Lust am spontanen Geschichten-Erfinden.[mehr]
Maria Maschenka (Bayern), Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin, bewies ihre besondere Qualität als unkonventionelle und einfallsreiche Conferencière schon mehrfach bei großen Musik- und Open-Air-Events wie dem Christopher Street Day und dem Streetlife-Festival. Maria Maschenka ist Preisträgerin des Münchner Kabarett Kaktus und des Tollwood...[mehr]
Lika Nüssli (St. Gallen) arbeitet als selbstständige Illustratorin für Zeitschriften, Lehrmittelverlage, Werbeagenturen und Firmen. Mit ihrem ersten Kinderbuch hat sie 2006 den 1. Preis beim Schweizer Bilderbuchwettbewerb gewonnen. Sie kann zudem tanzen, den Kopfstand und singt im Chor Sopran. [mehr]
Arno Oehri (Liechtenstein) realisiert Videoproduktionen, Installationen, digitale und gemalte Bilder und Kunst-am-Bau-Projekte. In Liechtenstein wurde er als „Kulturbeweger des Jahres 2010“ ausgezeichnet. In Vorbereitung auf die IMPROfessionals hat er schon mit dem Institut für Seeforschung (ISF) in Langenargen Kontakt aufgenommen, um...[mehr]
Ursula Sabatin (Vorarlberg), die künstlerische Leiterin von Tanzufer Bregenz, begreift die Improvisation als eigenständige Kunstform im modernen Tanz. In ihren Choreografien arbeiten Künstler und Künstlerinnen aus Musik, Kalligrafie und Fotografie zusammen. Dazu hat die Pädagogin hat eine individuelle Tanzsprache – die Instant Composition –...[mehr]
Marco Schädler (Liechtenstein), mehrfacher IBK-Förderpreisträger, ist Kabarettist und Komponist von Theater- und Ballettmusik, Messen, Orchester- und Kammermusik. Zudem sorgt er als musikalischer Leiter des „Beschwerdechors“ für Furore: Hier können sich Menschen ihren gesammelten Unmut in Chorälen vorsingen.[mehr]
Philipp Schaufelberger (Zürich) entwickelte mit dem „Ensemble für Neue Musik Zürich“ die multimediale Oper „Air à l’enverre“, mit Jörg Köppl das Hörspiel „Das weiße Lauschen“. Der 41-Jährige Schweizer Jazzgitarrist, Komponist und Hörspielmacher ist als Moderator der „Fizrock Show“ auf Radio LoRa on Air.[mehr]
Stefanie Senn (Schaffhausen) vertraut am Klavier ihrer Inspiration. Jedes ihrer Konzerte ist einmalig. Ohne zu wissen, was entsteht, beginnt sie zu spielen. In der Improvisation verbindet die Pianistin intuitiv Jazzharmonien, Rockrhythmen, klassische und fremdländische Elemente und hat damit schon mehrere klassische Musikwettbewerbe gewonnen.[mehr]
Baldur Stocker (St. Gallen), der Kontrabassistverkörpert im Volksmusiktrio „Anderscht“ das perfekte „Fundament der tiefen Töne“. Als gelernter Schreiner und Sohn eines Hackbrettbauers weiß er zudem, wie man hölzernen Klangkörpern die interessantesten Töne entlockt.[mehr]
Tango Five (Baden-Württemberg) versammelt vier (!) Künstlerpersönlichkeiten, die vieles gemeinsam haben: Virtuosität auf den Instrumenten, Kreativität bei den Arrangements und Kompositionen, Originalität in der Darbietung und vor allem den Wunsch, verschiedene Musikkulturen einander näher zu bringen.[mehr]
Benno Vogel (Bayern) gab u.a. den Eisenstein in Johann Strauss’ „Fledermaus“ und den Don Curzio in Mozarts „Le nozze di Figaro“. Der Tenor ist festes Mitglied im Opern-Improvisationsensemble „LaTriviata“, mit Auftritten beim Festival Lausanne, an der Staatsoper Nürnberg, Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und am Staatstheater Wiesbaden.[mehr]
Sebastian Wegner (Bayern) alias Aka Bowdee alias DJ Al Rock beherrscht beinahe alle Disziplinen der modernen Jugendkultur, brilliert in Graffiti und DJ’ing und rappt mit der Band „Vierzueins“, die auch schon auf Tourneen von „Blumentopf“ und „Main Concept“ einheizte.[mehr]
Denise Wintsch (Zürich) kann gut dichten, am besten in Schüttelreimen und spielt außerdem Flöte, Nasenflöte, Xylophon und ein selbstgebautes Harmonium. Sie lebt und arbeitet in ihrer Heimatstadt, als Schauspielerin und oft und gerne auch als erste Salatwascherin beim Kulturcatering des „Genious Monday Teams“.[mehr]
Rahel Wohlgensinger (Thurgau) hat an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin Figurentheater studiert und seither mit unterschiedlichen Produktionen an internationalen Festivals teilgenommen. 2008 erhielt sie den Werkbeitrag der Stadt St. Gallen. Von 2009 bis 2011 war sie als Puppenspielerin fest im Ensemble des Theaters Konstanz...[mehr]
Andreas Wolf (Bayern) setzt als einer der Mitbegründer (1992) und künstlerischer Leiter des fastfood theaters wesentliche Impulse für das Improvisationstheater. Mehrere hundert Auftritte, sowohl national als auch international und die Entwicklung zahlreicher Showkonzepte liegen einer Erfahrung zu Grunde, deren Basis er bei den wichtigsten Lehrern...[mehr]
Fredi Zuberbühler (St. Gallen) befasst sich intensiv mit der Weiterentwicklung des Appenzeller-Hackbrettbaus. Auch die aktuellen Konzertinstrumente von „Anderscht“ stammen aus seinen Plänen: Kunst trifft Praxis. Als Hackbrettlehrer unterrichtet er an verschiedenen Musikschulen in seiner Umgebung.[mehr]